Von Handschuhen bis Mittagessen. Was funktioniert, was scheitert, und warum das eine Kind immer der schwierige ist.
Wir sehen jede Saison viele hundert Familien, die zum ersten oder zweiten Mal mit Kindern in den Skiurlaub kommen. Ein paar Muster wiederholen sich, und mit ein bisschen Vorbereitung wird aus dem stressigsten Familientag der schönste. Zwölf Dinge, die wir jeder Familie sagen, die uns fragt.
Kinder unter sechs profitieren von Fäustlingen, weil die Finger sich gegenseitig wärmen. Ab sieben werden Handschuhe angenehmer, weil die Kinder ihre Skistöcke ordentlich halten müssen. Zwei Paar sind Pflicht, ein Paar wird spätestens am Nachmittag nass sein.
Kinder werden alle 90 Minuten leer im Tank. Ein Riegel, ein Stück Brezel, eine Banane. Wenn der Blutzucker unten ist, hilft kein Motivationsversuch der Welt.
Kinder lernen zwischen 9 und 12 Uhr am besten. Nachmittag ist für Kakao, Rodeln oder einen ruhigen Blauen Hang zum Wiederholen. Wir empfehlen Familien immer, die intensiven Stunden vormittags zu buchen.
Wenn du drei Kinder hast, und eins ist Anfänger, eins fährt Blau, eins fährt Rot, dann sind das drei Gruppen. Und drei Gruppen brauchen entweder drei Lehrer oder gestaffelte Zeiten. Alles andere führt zu Frust.
Warum? Es ist zu klein, um mit den Großen mitzuhalten, und zu groß, um bei den Kleinen bewundert zu werden. Wir geben mittleren Kindern extra Aufmerksamkeit.
Wenn ihr euch abwechseln müsst, dann macht die Kinder morgens, ihr nachmittags. Kinder haben nur noch am Vormittag Konzentration.
In Deutschland kein Muss, aber wir vermieten und verleihen ausschließlich mit Helm. Auch für Anfänger auf dem Übungshang. Kein Kind fährt ohne.
Auf 800 Metern über NN im Sauerland ist die UV-Belastung höher als in Willingen im Tal. Kinderhaut braucht LSF 50, auch bei bewölktem Himmel.
Nicht um 12:30. Wenn ihr um 12 an der Hütte seid, seid ihr zu spät. Wir bauen unsere Kinderstunden so, dass die Kinder um 11:15 essen.
Kinder haben nur ein begrenztes Kontingent an Konzentration. Nutzt es für das Fahren, nicht für den Weg. Wenn ihr weit weg wohnt, fahrt zum Lift.
Was hat funktioniert, was nicht, was ändern wir morgen? Dreißig Sekunden reichen. Das bringt mehr als jede Nachmittagsstunde.
Nicht mit dem schwierigsten Programm enden. Ende mit dem, was das Kind am liebsten kann. Dann geht es glücklich nach Hause und will nächstes Jahr wiederkommen.
Wir helfen dir persönlich weiter, ohne Verkaufsdruck. Fragen zum Kurs, zur Ausrüstung, zur Anreise, alles gerne.